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Geplante Pflegereform ab 2027. Das Bundeskabinett hat am 30. September 2026 einen Gesetzentwurf zur Pflegereform beschlossen. Er soll ab 1. Januar 2027 viele Leistungen der Pflegeversicherung ändern, etwa Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Pflegehilfsmittel und Verhinderungspflege. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht entschieden, der Entwurf ist also noch kein Gesetz und kann sich noch ändern. Bis ein Gesetz in Kraft tritt, gelten die heutigen Regeln und Beträge weiter. Maßgeblich bleibt der Bescheid Ihrer Pflegekasse. Stand: Oktober 2026. Zum Entwurf beim Bundesgesundheitsministerium.
Kurz gesagt
Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung regelt § 55 SGB XI: [[ZAHL: Beitragssatz 2026 laut § 55 Absatz 1]] Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen. Kinderlose zahlen ab dem Monat nach dem 23. Geburtstag einen Zuschlag von 0,6 Punkten; Eltern mit mehreren Kindern unter 25 zahlen einen Abschlag. Ob sich 2027 etwas ändert, ist nicht beschlossen. Stand: 23.10.2026.
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Stand: 23. Oktober 2026. Wir aktualisieren diese Seite nach jeder Änderung des Beitragssatzes oder des Entwurfs.
Der Beitragssatz
Der Beitrag zur Pflegeversicherung ist ein Prozentsatz Ihres beitragspflichtigen Einkommens (§ 55 Absatz 1). Er gilt bundeseinheitlich, bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Der aktuelle Satz: [[ZAHL: Beitragssatz 2026 in Prozent, Beitragsbemessungsgrenze 2026 in Euro]].
Zwei Aufschläge verschieben ihn nach oben oder unten. Kinderlose zahlen ab dem Monat nach dem 23. Geburtstag 0,6 Beitragssatzpunkte mehr (§ 55 Absatz 3). Eltern zahlen weniger, wenn sie mehrere Kinder haben: Für jedes Kind ab dem zweiten bis zum fünften Kind sinkt der Satz um 0,25 Punkte, solange das Kind unter 25 ist.
Rechenbeispiele
Wir rechnen nur mit Zahlen, die wir geprüft haben; alles andere bleibt Platzhalter.
| Fall | Beitragssatz | Bei 3.000 Euro Brutto |
|---|---|---|
| Arbeitnehmer mit einem Kind | [[ZAHL: Satz]] | [[ZAHL: Euro]] |
| Arbeitnehmer kinderlos, ab 23 | [[ZAHL: Satz plus 0,6]] | [[ZAHL: Euro]] |
| Arbeitnehmerin mit zwei Kindern unter 25 | [[ZAHL: Satz minus 0,25]] | [[ZAHL: Euro]] |
| Rentner | [[ZAHL: Satz, Anteil laut § 58]] | [[ZAHL: Euro]] |
Wer den Beitrag trägt
Bei Beschäftigten teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Satz grundsätzlich hälftig; den Zuschlag für Kinderlose zahlt der Arbeitnehmer allein. Rentner zahlen ihren Anteil selbst, die Rentenversicherung übernimmt den Rest (§ 58 SGB XI). Selbstständige zahlen den vollen Satz.
Warum der Beitrag steigt
Wir nennen hier nur, was der Gesetzgeber selbst begründet hat. [[ZAHL: Gesetzesbegründung zur letzten Beitragserhöhung mit Fundstelle einfügen]]
Und was bekommen Sie dafür?
Der Beitrag finanziert Pflegegeld, Pflegedienst, Tagespflege, Entlastungsbetrag und Pflegehilfsmittel. Die Beträge im Überblick: Leistungen der Pflegeversicherung 2027. Die Debatte um Änderungen: Pflegereform 2027. Das Pflegegeld: Pflegegeld 2027.
Wofür Sie den Beitrag zahlen, zeigt sich auch bei den Pflegehilfsmitteln: Bis zu 42 Euro im Monat stehen jedem Pflegebedürftigen zu Hause zu. Der Link unten führt zu einem Partner für die Pflegebox (Werbung).
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Pflegehilfsmittel für 0 € nach Hause
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Häufige Fragen
Wer zahlt den Beitrag zur Pflegeversicherung?
Beschäftigte und Arbeitgeber teilen sich den Beitragssatz grundsätzlich hälftig; den Zuschlag für Kinderlose tragen die Beschäftigten allein. Rentner zahlen den Beitragsanteil selbst. Die genauen Anteile stehen in § 58 SGB XI.
Wird der Beitrag 2027 erhöht?
Das ist nicht beschlossen. Für den Entwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz nennen wir die Zahlen erst, wenn wir sie im Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums selbst gelesen haben.
Wer zahlt den Zuschlag für Kinderlose nicht?
Wer unter 23 ist, Eltern und bestimmte weitere Gruppen sind ausgenommen (§ 55 Absatz 3). Den Nachweis führen Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder der Kasse.
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- § 55 SGB XI, Beitragssatz, Beitragsbemessungsgrenze
- § 58 SGB XI, Tragung der Beiträge
- Bundesgesundheitsministerium, Pflegeversicherung
Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Verbindlich ist immer die Auskunft der zuständigen Stelle.